Judokas und SPD räumen Beckenkeller aus - für die Fledermäuse

Veröffentlicht am 09.07.2019 in Ortsverein

Am Samstag, den 06.07., trafen sich Bürgerinnen und Bürger der TV Judo-Jugend und unseres Ortsvereins in der Pleysteiner Straße vor den dortigen historischen Bierlagerkellern, den so genannten “Beckenkellern”. „Die Keller sind seit Generationen in Familienbesitz“ erklärt Besitzer Klaus Fuchs. Als in der Bäckerei auch noch gebraut wurde, dienten die kühlen Felsenkeller als Lager.
Heute stehen sie leer und einer der Keller dient ab und an als Nistplatz für Fledermäuse. Die Tiere stehen unter Naturschutz, so ist das Bereitstellen solcher Gewölbe ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.

Der Eingang wuchs über die Jahre zu und da die Kellertüren normalerweise nicht verschlossen sind, sammelten sich auch im Inneren neben Bauschutt und Wurzelwerk auch alte Glasflaschen, Altmetall und anderer menschengemachter Müll an. Auf Initiative von Bernd Koller gedieh in Vorgesprächen mit Besitzer Fuchs, dem Bund Naturschutz und dem Fledermausbeauftragten Josef Schieder der Plan, den Keller auf Vordermann zu bringen um so das Bereitstellen der Nistplätze zu erleichtern.

Mit vereinten Kräften räumten die Judokas, die Jusos und unser Ortsverein eimerweise Schutt und Müll aus dem Keller und befreiten den Zugang von Vegetation, bevor der Boden dort mittels Bagger zugänglicher gemacht wurde. Nachbar Hubert Grossmann zeigte sich von der Aktion so begeistert, dass er spontan mit dem schweren Gerät anrückte und half.

Wenn in diesem Jahr Nistplätze für die geflügelten Bewohner geschaffen wurden, soll die Tür versperrt werden und ein Schild am Eingang auf das unterirdische Habitat hinweisen. Die Fledermäuse gelangen durch Sichtschlitze in den Türen in und aus dem Keller.

 
 

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