SPD-Kreistagsbewerber und Landratskandidatin Annette Karl informieren sich auf dem Truppenübungsplatz

Veröffentlicht am 23.01.2008 in Wirtschaft

"Als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor ist die US-Armee auch weit über unsere Region hinaus unverzichtbar." Dies betonte SPD-Landratskandidatin Annette Karl aus Altenstadt/WN bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz.

Zusammen mit den Kreistagskandidaten des Pressather Ortsvereins führte sie ein Informationsgespräch mit Werner Walberer, der Betriebsratsvorsitzender des 7. U.S. Ausbildungskommandos JMTC und Mitbewerber um ein Kreistagsmandat ist. Dabei wurden die Auswirkungen des Truppenübungsplatzausbaus sowie der Verlegung einer Panzerbrigade nach Grafenwöhr diskutiert.

"Der überwiegende Teil der Bevölkerung hat über Jahrzehnte hinweg die oft nicht einfachen Belastungen eines Truppenübungsplatzes toleriert und akzeptiert. Nun sind unsere amerikanischen Freunde auch gehalten, ausreichend Arbeitsplätze für ortsansässige Arbeitnehmer zur Verfügung zu stellen", meinte dazu der Pressather Bürgermeister Konrad Merkl.

200 Pressather beschäftigt
Überrascht zeigte er sich von der großen Anzahl von Einwohnern der Verwaltungsgemeinschaft Pressath, die bei der US-Armee beschäftigt sind: Es sind über 200. Damit seien die Amerikaner auch für die Haidenaabstadt einer der großen Arbeitgeber, so Merkl.

Kreisrätin Anita Floth lobte das gestiegene Umweltbewusstsein der US-Armee. Vielfach erfülle diese auf dem Truppenübungsplatz bei Projektplanungen höhere Umweltanforderungen, als dies oftmals bei privaten Unternehmen der Fall sei.

Werner Walberer erklärte, dass auch künftig das Hauptaugenmerk der Betriebsratsarbeit darauf liegen werde, die gegenwärtigen Arbeitsplätze vor Ort zumindest zu stabilisieren. Privatisierungspläne gebe es immer wieder. Um hier erfolgreich Gegenwehr zu leisten, bedürfe es der engen Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft ver.di und den Stimmkreisabgeordneten. Seinen besonderen Dank für die ständige Unterstützung sprach Walbert hier vor allem MdB Ludwig Stiegler aus.

Ausbildungsprogramm
Hans Forster wollte den Umfang der Lehrlingsausbildung auf dem Truppenübungsplatz näher erläutert wissen. Die US-Armee bilde seit mehreren Jahren Kaufmänner für Bürokommunikation und Mechatroniker aus, informierte der Betriebsratsvorsitzende. Er appellierte eindringlich an die amerikanische Seite, in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatskanzlei das Ausbildungsprogramm 2008 fortzusetzen. "Leider ist auch der Bundeswehrstandort Grafenwöhr mit seinen immer weniger werdenden zivilen Arbeitsplätzen durch weitere Optimierungsprogramme in seinem Bestand gefährdet", erklärte Walberer abschließend.

Eine Besichtigung des neuen Einkaufszentrums und der Newtown am Netzaberg bildeten den gelungenen Abschluss des Informationsgesprächs. Insbesondere Landratskandidatin Annette Karl, die zum ersten Mal in der "neuen Stadt" war, zeigte sich beeindruckt von der Vielfältigkeit und den Dimensionen der Neubauten auf dem Truppenübungsplatz.

aus oberpfalznetz.de

 
 

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