14.07.2020 in Kommunalpolitik

Büchereibetrieb in Eslarn - von anderen lernen.

 
Projekt NEW lebt Demokratie in der Bücherei Eslarn.

Beeindruckend fanden wir den Betrieb der Eslarner Gemeindebücherei bei unserem Besuch Anfang Juli. Die hellen Räume wurden von den Ehrenamtlichen dort liebevoll sowohl mit Büchern als auch mit Leben gefüllt.  Wir wollten vor allem wissen, wie die Einrichtung trotz Corona öffnen kann und warum sie so erfolgreich ist. Leider lässt sich das Seuchenschutzkonzept mangels Platz nicht 1:1 auf Vohenstrauß übertragen, aber allein die Zahlen der Bücherei sprechen eine beeindruckende Sprache:

Eslarn leiht pro Jahr 8.000 - 10.000 Bücher und Medien aus, wohingegen Vohenstrauß ca. 6.500 entleiht-  bei der dreifachen Einwohnerzahl. Möglich ist dieser Erfolg durch zahlreichen regelmäßigen Veranstaltungen, die das Team der Bücherei auf die Beine stellt, wie etwa Frühstückstreffen oder Kaffeerunden. Eine stabile Zahl von etwa zwanzig Personen kommt dazu regelmäßig.

Als äußerst  wertvoll erweisen sich Kooperationstreffen mit Schulen und Kindergärten. Gerade Kinder vor und im Grundschulalter an das Lesen heranzuführen, ist extrem wertvoll für die psychischer und kognitive Entwicklung und sollte hohe Priorität genießen. Interessant ist an dieser Stelle die Infomation, dass vor allem männliche Vorleser Mangelware sind.

Die Ehrenamtlichen haben pro Jahr über 1.000 Stunden in die Bücherei investiert. Leider werden sie Ende Juli ihr Engagement einstellen. Wir sprechen den Damen an dieser Stelle noch einmal unsere Hochachtung für die geleistete Arbeit aus und wünschen dem Eslarner Gemeinderat viel Erfolg bei der Suche nach einer Nachfolge. Wir haben sehr viele Eindrücke und Ideen mitgenommen. Einige davon lassen sich gewiss auf ein Vohenstraußer Konzept übertragen.

https://www.onetz.de/oberpfalz/eslarn/ruecktritt-buecherei-team-eslarn-einig-id3059365.html

 

 

08.07.2020 in Kreistagsfraktion von SPD Kreisverband Neustadt WN

SPD-Kreistagsfraktion fordert Radweg für NEW 43

 

Eschenbach.

Für einen Radweg zwischen Kirchenthumbach und der Holzmühle  macht sich SPD-Kreistagsfraktion stark.

 

02.07.2020 in Bundespolitik von SPD Unterbezirk WEN-NEW-TIR

Die Grundrente kommt! Respekt!

 

Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt!

Wer 33 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat künftig Anspruch auf die Grundrente, wenn ansonsten die Rente zu niedrig wäre. Auch Jahre, in denen die eigenen Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt wurden, werden berücksichtigt.

Mehr Gerechtigkeit durch die Grundrente! Ab Januar 2021 für rund 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rentnern.

 

25.06.2020 in Kommunalpolitik

Zur Zukunft von Kennametal in Vohenstrauß

 

Betrieb braucht Solidarität. Nachdem wir erfahren haben, dass am 25. Juni eine Betriebsversammlung bei Kennametal in Vohenstrauß stattfinden wird, bei der es um die Zukunft des Standorts geht, waren wir alarmiert. Der Standort, vor nicht allzulanger Zeit noch gelobt für seine Performance, steht jetzt wegen offiziell zu hoher Kosten in der Kritik. Wir als Vohenstraußer SPD schließen uns den Aussagen von Betriebsratschef Markus Baierl an: Unter "Einbeziehung des Betriebsrats" verstehen wir etwas Anderes, als den Beschäftigen vor Ort die Lösungen für global verursachte Probleme aufzutragen.

Wir sehen in Arbeit mehr als nur Gewinnerzielungsabsicht für Anteilseigner. Die Menschen bei Kennametal in Vohenstrauß und andernorts sind diejenigen, die die Gewinne des Unternehmens mit ihrer Hände und ihrer Köpfe Arbeit ermöglichen und erwirtschaften. Jetzt sollen diese Leute, erst gelobt, dann verlassen, Einsparungen in Millionenhöhe stemmen.

Beschäftigte und Standorte gegeneinander auszuspielen, halten wir für perfide Strategie. Wir können der IG Metall nur unsere vollste Hochachtung für die zur Schau gestellte Solidarität aussprechen. Für die kommenden Verhandlungen mit der Konzernspitze wünschen wir starke Nerven und einen langen Atem.

https://www.onetz.de/oberpfalz/vohenstrauss/kennametal-vohenstrauss-betriebsrat-sparkonzept-vorlegen-id3049074.html

 

16.06.2020 in Kommunalpolitik

Das Vohenstraußer Freibad zu Corona - Zeiten

 
Das Freibad in Vohenstrauß liegt verwaist.

Pandemiebedingte Vorsichtsmaßnahmen haben das öffentliche Leben in Deutschland in den vergangenen Monaten nahezu lahmgelegt. Diese Maßnahmen haben signifikant dazu beigetragen, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern sehr glimpflich abgelaufen ist. Hier wurden Leben gerettet.
Das Delikate an diesen Maßnahmen ist, dass sie mit Maß und Ziel erfolgen und permanent auf Ihre Verhältnismäßigkeit geprüft werden müssen, um die fortdauernde Akzeptanz der Bevölkerung zu gewährleisten.

Es ist Juni, es ist heiß, die Badesaison liefe normalerweise auf Hochtouren. Freibäder und Badeweiher in den Gemeinden um Vohenstrauß herum öffnen wieder unter Auflagen. In jedem Ort gibt es ein Konzept, um den Menschen Ihre sommerliche Freitzeit zu ermöglichen und zugleich den Infektionsschutz zu gewährleisten, während das Bad der Stadt Vohenstrauß bis zum jetzigen Zeitpunkt vollständig geschlossen bleibt.

Wir glauben, die Stadt Vohenstrauß als Betreiber sollte ein Konzept erarbeiten, dass die Öffnung des Freibades unter Einhaltung des Infektionsschutzes ermöglicht.

Menschen werden bei sommerlichen Temperaturen baden gehen wollen. Wenn sie dies in Vohenstrauß nicht tun können, werden viele auf die umliegenden Bäder ausweichen und die Auslastung dort erhöhen. Wir sollten als Stadt hier unseren Beitrag leisten.
Ein erhöhtes Ausweichen auf das Plastikbecken im eigenen Garten sehen wir auch kritisch: Dies wäre, wenn es viele Menschen tun, letzten Endes Verschwendung wertvollen Trinkwassers. Die Öffnung des Freibads halten wir für die bessere Alternative.

Konkret stellen wir uns zeitlich begrenzte EInlasskontrollen vor: Am Einlass können so viele Besucherinnen und Besucher Zutritt erhalten, wie die Auflagen gestatten. Ergänzt werden müsste dies u.A. durch Kontrolle der Abstände auf den Liegewiesen. Dass das Bad unter diesen Umständen nicht normal betrieben werden kann, versteht sich von selbst.

Im Freien, insbesondere bei warmen Temperaturen, ist die Infektionsgefahr signifikant geringer als in geschlossenen Räumen. Deswegen und wegen der oben ausgeführten Überlegungen sind wir der Ansicht, dass die Stadt Vohenstrauß möglichst zeitnah ein Konzept erarbeiten und vorlegen sollte, dass den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger und den notwenidgen Vorgaben des Infektionsschutzes Rechnung trägt.